Die richtige Fotobox finden: 5 wichtige Punkte

Worauf Du unbedingt bei einer Fotobox achten solltest

Du steckst mitten in der Planung Deiner Veranstaltung und möchtest gerne eine Fotobox mieten? Vielleicht hast Du schon auf einem Event eine Fotobox gesehen oder bist im Internet über dieses Thema gestolpert. Dabei ist Dir sicherlich aufgefallen, wie viele verschiedene Fotobox-Anbieter es auf diesem Markt gibt und wie unterschiedlich deren Produkte sind.

Damit Du nicht völlig den Überblick verlierst, zeigen wir Dir hier welche Punkte wichtig sind und worauf Du unbedingt achten solltest wenn Du eine Fotobox mieten möchtest.

Deshalb nun die wichtigsten 5 Punkte, um schnell zu sehen ob das gefundene Fotoboxangebot das Richtige für dich ist.

Punkt 1: Die richtige Kamera

Eine Fotobox schießt Fotos, soweit so klar. Wenn Dir dabei gute Fotos wichtig sind, solltest Du ein besonderes Augenmerk auf die verbaute Kamera legen. Keine Panik, Du musst dafür keine Kurzausbildung zum Fotografen absolvieren. Bereits in der Beschreibung sollte erwähnt sein, dass in der Fotobox eine Spiegelreflexkamera verbaut ist. Dies wird auch gerne mit DSLR abgekürzt. Auf dem Produktbild erkennst Du das ganze an einem großen Objektiv. Liest Du weder etwas von DSLR bzw. Spiegelreflex und siehst auch kein Objektiv, ist hier mit hoher Wahrscheinlichkeit nur ein günstiges Fotomodul verbaut, welches so zum Beispiel in einer Webcam zu finden ist.

Eine Spiegelreflexkamera hat neben der höheren Auflösung und der intensiveren Lichtempfindlichkeit den Vorteil, dass Tiefenschärfe abgebildet wird. So bezeichnet man den Effekt, dass die Person, welche durch die Kamera fokussiert wird als scharf, alles andere davor und dahinter unscharf erscheint.

Punkt 2: Ein großer Bildschirm

Ein Problem welches ebenfalls aufkommt ist eine ausreichende Bildschirmgröße, die Auflösung des Bildschirms ist dabei zweitrangig, da man hier nur eine Vorschau des eigentlichen Fotos angezeigt bekommt. Das gespeicherte Bild ist also zumeist mit einer besseren Auflösung gesegnet als das angezeigte Foto. Wie groß ist also groß genug?

Hierauf lässt sich ein Wert nennen, der auf gar keinen Fall unterschritten werden sollte und das ist die Standard Notebookgröße von 15 Zoll (entspricht ca. 39 cm) Bildschirmdiagonale. Das ist deswegen wichtig, da sich häufig mehrere Menschen gemeinsam fotografieren und es unschön ist, sich vor ein Mini-Display zu quetschen… Oder hast Du mal versucht 10 Personen gleichzeitig mit Deinem Handydisplay aufzunehmen, da bleibt der Spaß ganz schnell auf der Strecke.

Generell gilt hier, je größer, desto besser – Aber aufgepasst, auch hier lauern Fallen. Handelt es sich um ein sehr großes Display, ist dies häufig KEIN Touchscreen, und euch stehen weniger – oder keine – Funktionen während dem Fotografieren zur Verfügung, wie Filter oder Effekte.

Punkt 3: Beleuchtung

Fotos ohne genügend Licht – eher schwierig. Hat das gefundene Fotobox-Angebot auch eine Beleuchtung am Start? Ja, sehr gut! Jetzt stellt sich nur die Frage welche?! Was es auf dem Markt gibt:

  • Der Blitz

    Der Klassiker und meistens auf die Fotobox geschraubt oder integriert. Vorteile sind eine gute Ausleuchtung der Personen durch eine hohe Lichtintensität. Hier gibt es noch eine Unterscheidung zwischen einem Studioblitz, der meist größer ist und somit auch mehr Leistung absorbiert oder dem klassischen Aufsteckblitz (auch TTL genannt) aus dem Bereich der Hobbyfotografie.

  • Der Lichtformer

    Ebenfalls auf der Fotobox oder daneben aufgestellt sind sog. Lichtformer, wie Softbox, Beauty Dish oder Reflektor-Schirm. Sie kommen hauptsächlich in Fotostudios zum Einsatz und sorgen für eine weiche und gleichmäßige Ausleuchtung.

  • Das LED-Licht

    Die definitiv schlechteste Variante sind integrierte LED oder Halogen-Lampen. Zum einen strahlen diese Lampen meist zu kühles oder zu warmes Licht aus (kühl/warm = Farbtemperatur. Mit anderen Worten zu blau oder zu rot) was zu einer seltsamen Farbgebung auf den Bildern führt, zum Anderen sind diese Lampen häufig zu schwach und schaffen es nicht alle Flächen ausreichend anzustrahlen sodass einige Bereiche des Bildes dunkel bleiben – definitiv die schlechteste der 3 vorgestellten Varianten.

Hat der Fotobox-Anbieter keine Beleuchtung dabei, dann Finger weg, es sei denn ihr möchtet nur draußen bei bestem Tageslicht fotografieren.

Punkt 4: Ein leistungsstarker Drucker

Möchtest Du Fotobox einen Drucker? Für viele Nutzer liegt genau hier der Spaß, die Bilder direkt drucken zu können und mitzunehmen. Wenn Du Dich also für einen Drucker entscheidest gibt es auch hier große Unterschiede. Es gibt meist 2 Arten von Druckern die verbaut werden, das sind:

  • Die Guten

    Sogenannte Thermosublimationsdrucker – das sind die Dinger mit denen Du in der Drogerie Deine Bilder von der SD-Karte oder vom Handy ausdrucken kannst. Papier und Farbband kommt von einer Rolle. Dadurch ist der letzte Ausdruck noch genau so gut wie der Erste. Zudem haben sie eine enorme Druckkapazität, was ein Wechseln des Medien-Materials unnötig macht. Ein Bild zu drucken dauert nur ca. 10 Sekunden und die Bilder sind Farbecht und haltbar.

  • Die Billigen

    Das wiederum sind kleine kompakte Fotodrucker. Hier kannst du meist nur 20-30 Fotos drucken bis gewechselt werden muss (also kann praktisch eine Person permanent neben der Fotobox campieren und die Funktion überwachen). Ein Ausdruck dauert ca. 1 Minute und die Farben sind oft nicht so der Brüller.

Ist Dir die Qualität und Geschwindigkeit des Ausdrucks und das wartungsarme Fotografieren wichtig, miete lieber GUT statt BILLIG.

Punkt 5: Die Lieferung

Manche Anbieter versenden ihre Boxen Deutschlandweit per Paketpost. Das klingt fortschrittlich, ist allerdings mit einigen Risiken verbunden, wie Beschädigung im Versandprozess (Haftung?), Paket kommt nicht rechtzeitig oder wurde beim Nachbarn abgegeben, der leider jetzt im Urlaub ist. Ebenso müssen Versand-Fotoboxen klein und leicht sein, weshalb keine hochwertigen technischen Komponenten verbaut sind (unsere Fotobox bringt z.B. knappe 50 kg auf die Wage). Auf der sicheren Seite bist Du, wenn Du die Box bei einem lokalen Anbieter abholst oder Dir direkt liefern und aufbauen lässt. Insbesondere durch Lieferung und Aufbau entfällt der komplette Stress für Dich und Du kannst Deinen Tag genießen.